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WB, Januar 2014: Mario Inderschmitten seit Dezember 2013 im Binntal

Als bester Nachwuchskoch, Koch Nationalmannschaft und nach medialen Lobgesängen, zieht es Mario Inderschmitten nicht in die weite Welt hinaus, sondern ins Binntal hinein.

Bester Nachwuchskoch, Koch Nationalmannschaft, mediale Lobgesänge, Höchstwertungen als Pâtissier an Koch-Weltmeisterschaft und –Olympiade: Die Welt der Sterneküchen stand offen für Mario Inderschmitten. Er geht einen anderen Weg.

«Für meine Partnerin und mich stand immer fest, dass ich mein eigenes Restaurant führen will.» Mario Inderschmitten sagt dies in seiner typisch ruhigen, unspektakulären Art. Das Scheinwerferlicht ist nicht sein Ding. Auch wenn dieses ihn in den letzten Jahren nicht verschont hatte. Marmite Youngster of the Year 2012, höhere Kochweihen an Olympiade und WM der Köche, nicht nur aus der Schweiz Angebote von führenden Sternehäusern, Radio-, TV- und Pressetermine: Der junge Koch und Pâtissier blieb auf dem Boden und findet früher als erwartet den Weg zurück in jene Küche, in der er buchstäblich laufen gelernt hat - dem Albrun im Walliser Binntal.

«Uns stehen hier alle Möglichkeiten offen, im Betrieb, den meine Eltern aufgebaut haben, neue Wege zu gehen. Vielleicht hat man hier in der Ruhe des Binntals mehr Zeit, etwas aufzubauen und die Menschen sind eventuell auch dankbarer dafür, hier ein Restaurant mit dem gewissen Etwas zu finden», erklärt Neo-Wirt Mario Inderschmitten. Seine Lebenspartnerin Laetitia Wach, ihrerseits Hotelfachfrau, stammt aus dem Elsass.

Auch wenn keine Sterneküche angestrebt werde, sei auf der Karte der Versuch spürbar, das Tal gastronomisch etwas wacher zu küssen.

 

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